Amadeus 2017: Was wohl der Wolferl dazu gesagt hätte?

Es muss überall Musik sein

Am Donnerstag dem 4.Mai fand im Wiener Volkstheater die Verleihung des Austrian Amadeus Music Awards statt. Das erste Mal seit einigen Jahren hat der ORF wieder die Übertragung der Show gewährleistet. Wer aber meint, das würde zu faireren, publikums-affinen Entscheidungen in der Präsentation führen, der wurde mächtig enttäuscht! Andreas Gabalier wurde, trotz Erfolgen auf allen Linien (in Abwesenheit – er wusste schon warum!) wieder einmal völlig unqualifiziert durch den Kakao gezogen. Quasi als „Feigenblatt“ erhielt er den Amadeus in der Kategorie „volkstümliche Musik“ (!) womit er nicht nur allen anderen Kandidaten dort unfreiweillig jede Chance nahm, sondern vor allem dort einfach nicht mehr hingehört!! Mit seinen ausverkauften Konzerten, seinem Unplugged Projekt etc etc hätte er sich eigentlich einen anderen Gewinn verdient!

(Übrigens: Die blamable Quote von 140.000 Sehern in Österreich zeigt, dass sich das Publikum nicht vorschreiben lässt, was ihm zu gefallen hat!)

Music illustrated war zur Verleihung sowie zu den Warmup Parties von Warner- und Universal Music im Vorfeld eingeladen. Ein paar Eindrücke von diesem Szene-come toghether, dürfen wir euch zeigen.

Ein sehr emotionaler Moment war der Auftritt von „Ostbahn Kurti“ - Willi Resetarits, der für sein Lebenswerk geehrt wurde und – ohne untergriffig zu werden – eine Brandrede für die Chancen junger Musiker des Landes hielt – mit sehr vielen klugen, engagierten Facetten und dem typischen „Resetarits-Schmäh"

Ein Satz aus seiner Rede hat uns besonders gefallen, sind wir von music illustrated doch da 100% seiner Meinung:

„Es muss überall Musik sein"

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